True story, biatch

Betrunkene und Kinder schützt der liebe Gott.

Es gibt Tage, an denen sollte man lieber liegen bleiben. Es gibt Momente, die sollten lieber nicht geschehen. Und es gibt Geschichten, die sollten lieber nie niedergeschrieben werden.

Vorwort

Gerade ist der Herrentag vorbei. Als echter Kerl möchte man diesen Tag mit seinen Freunden an der frischen Luft verbringen. Petrus, der Wettergott, war uns gnädig. Bis auf ein paar Huschen blieben wir vom Regen verschont und die Sonne lachte uns entgegen.

Vom Bahnhof aus ging es durch ein paar Dörfer ab zum See. Am See geplantes Gelage mit Grill und den Abend ausklingen lassen. Wie es sich gehört, wurde die Kehle zwischenzeitlich mit dem einen oder anderen Bier befeuchtet und mit einem Schnaps warm gehalten. Für Nachschub sorgten drei Bollerwagen und eine umfunktionierte (saubere) Mülltonne voller Köstlichkeiten. Damit es kein sinnloses Saufen und Laufen ist, wurden viele Pausen eingelegt. In diesen Zwischenstopps nutzten wir die Gelegenheit für verschiedene Freizeitaktivitäten. Zum Beispiel Bierball.

Tatsächlich schafften wir es zu unserem Ziel, dem See.

Oh mein Gott!

Ende. Oder erst der Anfang? Wo bin ich? Es ist dunkel und kühl. Mir geht es erstaunlich gut. Hatte ich nicht gerade noch getrunken? Verwundert versuche ich mich aufzurichten. Alles schmerzt. Gerade war ich noch am See mit Kumpels. Mir ging es duffte und wir hatten gerade einen Grill angemacht. Jetzt? Habe ich keine Kleidung mehr an. Woher kommt die Motorradjacke?

OK, ich will niemanden wecken. Umsehen ist dennoch wichtig. In der Jacke finde ich Zündhölzer. Ich streiche eines an und merke: wecken kann ich niemanden. Ich bin allein auf dem Fußboden eines Schuppens. Ein Schuppen den ich nicht kenne. Licht an. Meine Kleidung ist nicht zu sehen. Dafür Gartenkleidung. Die übergroße Hose geschnappt und raus. Der Garten ist riesig. Dennoch weiterhin alles unbekannt. Ruhig bleiben.

Hat mich wer mitgenommen? Ich muss nach Haus. Später noch zur Arbeit. Also, Gartentür suchen. Gefunden. Mist, ist verschlossen. Rüber und dabei noch ein paar zusätzliche Kratzer kassieren. Keine Klingel zu finden, kein Briefkasten. Auch kein Name. Dabei könnte mir das weiterhelfen um rausfinden wie ich her kam. Und wo ich bin. Wohnt hier ein Bekannter? Habe ich jemanden zufällig unterwegs getroffen? Dieser Filmriss…

Egal, jetzt erst einmal orientieren. Nach einer gefühlten Stunde finde ich ein Schild, dass mir mehr sagt. Tatsächlich. Ich bin auf der anderen Seite des Sees. Auf der anderen Seite? WTF Der Weg wird weit… Knappe fünf Kilometer später warte ich auf eine Bahn. Laufen fällt immer schwerer. Die ganzen Steine auf der Straße schmerzten. Die Bahnhofsuhr zeigt mir, dass es nun bald vier Uhr wird. Zu weit um Barfuß mit der Bahn ins eigene Domizil zu fahren. Mit der Bahn zwei Stationen zu meinem Bruder. Der wird mich mit dem Auto heimwärts chauffieren. Gesagt, getan.

In der Wohnung an den PC. Einige sind noch wach. Oder schon? Über Facebook eine Nachricht an alle: Wo sind meine Sachen? Kleidung, Schlüssel, Potte und Handy? Freunde angerufen und gefragt ob sie etwas wissen. Die meisten wollten nicht einmal aufstehen und nachsehen. Noch immer betrunken. Verständlich.

Geduscht und ab zur Arbeit. Dort über Facebook kommuniziert. Geldbeutel ist voll bestückt wieder aufgetaucht. Alles andere verloren? Nach der Arbeit einen Kumpel geschnappt, Portemonnaie abgeholt und ab, noch einmal zu meinem Ausgangspunkt. Irgendwo auf dem Grundstück meines Erwachens oder im Wald muss noch etwas liegen.

Die Besitzer fanden meine Geschichte recht amüsant und waren mir nicht Böse über meine Übernachtung. Wenn ich die Sachen zurückbringe, ist alles in Ordnung. Die Jacke gehört übrigens auch ihnen. Auf dem Grundstück selbst war sonst nichts weiter zu finden.

Wir haben noch verschiedene Wege abgesucht die ich gegangen sein könnte. Nichts. Langsam wird es dunkel.

Taschenlampen strahlen mich an

Eine Idee. Vielleicht bin ich nicht um den See herumgelaufen sondern tatsächlich durchgeschwommen. Klingt obskur. In diesem Zustand ist man(n) kein Meisterschwimmer mehr.. Möglich wäre es. Erschöpft dann die nächste Schlafgelegenheit genutzt.

Rein ins Auto und zum Partypunkt. Jetzt ist es stockdunkel. Zum Glück haben wir Taschenlampen dabei. Dort war nichts weiter. Wenn man Fleischverpackungen und Flaschen nicht mitzählt. Sicherheitshalber auch hier noch einmal die Pfade abgehen. Wer weiß. Uns kommen Menschen entgegen. Wahrscheinlich Angler.

Eine der Anglern ruft: “Suchen Sie Ihre Sachen?”
“Joa.”
“Schön, wir sind von der Polizei und suchen Sie!”
“Öhm…”
Kein schöner Moment. Was zur Hölle habe ich gestern noch gemacht?
Ich frage zur Sicherheit nach: “Mich?”
“Ihre Kleidung wurde gefunden und da hier eine Feier mit viel Alkohol war, ging man davon aus, dass sie ertrunken sind.”
“…”
“Wir haben Hubschrauber über dem See kreisen lassen und Suchhunde dabei. Ihren ersten Schuh können Sie schon wiederhaben. Der Rest ist auf der Wache.”

Ich bekam mein Zeug auf der Wache wieder und konnte gehen. Tatsächlich hat den gesamten Tag die Polizei nach mir gesucht. Während ich auf der Arbeit war und gebangt habe, was alles wohl passiert sein könnte.

Bis auf blaue Flecken und Wunden am gesamtem Körper, blieb ich verschont. Die Motorradjacke und die Hose habe ich am nächsten Tag mit einem kleinen Geschenk zurückgebracht. Die Leute waren echt nett und boten im Scherz an, dass ich nächstes Jahr gleich den Schuppen mieten kann. Sie stellen mir einen Eimer rein und ich spare mir den Weg.

PS: Die Besitzer des riesigen Grundstückes haben übrigens keine Klingeln und keinen Briefkasten, da dies ihr Wochenendgrundstück ist und sie dort einfach nicht gestört werden möchten.

Und wie war euer Herrentag so?

Warum soll ich den Stecker ziehen?

Es kommt häufig vor. Häufiger als man denkt. Tatsächlich kann es sein, dass technische Geräte verrückt spielen. Der Drucker geht nicht mehr. Internet fällt aus. WLAN findet keine Basis. Das Telefon gibt keinen Laut mehr von sich. Dies und vieles mehr passiert täglich. Was macht man dann?

Der störungserfahrene User zieht zuerst Strom ab. Oder nimmt den Akku raus. Tatsächlich gibt es Menschen, die davor schon Angst haben. Strom weg = Gerät kaputt. Was machen die wohl bei einem Stromausfall?

Egal.

Dennoch kann es passieren, dass danach noch immer nichts läuft. Manch einer greift dann zum Handbuch. Otto Normalverbraucher ruft eine Hotline an. Bestellt jemanden zu sich. Fragt einen bekannten. Sucht im Internet. So weit, so gut. Schließlich will die Lösung ja gefunden werden.

Dann gibt es diese Deppen, die Fragen nach der Konfiguration und der Verkabelung. Fragen, was LEDs machen. Wozu? Es hat doch immer alles funktioniert? Kann nicht irgendein Anbieter oder Hardwarefehler Schuld sein? Ich habe gelesen das Sonnenstürme so etwas schaffen können. War heute nicht zufällig ein Sonnensturm??? Nun, wenn es sein muss, erkläre ich diesen Besserwissern halt wie was angeschlossen ist. Alles ist “wie immer” angeschlossen.

Es mag für manche nicht logisch klingen, “wie immer” ist tatsächlich nicht hilfreich in solchen Momenten. Der andere Techniker, Forenmitglied, Bekannter oder sonst wer, weiß einfach nicht, wie es sonst angeschlossen war beziehungsweise ist. Er kann auch nicht sehen ob Hund, Katze, Maus, Tochter, Enkel, Putzfrau et cetera ein Kabel gezogen oder gelockert hat. Er weiß nicht, welche Gepflogenheiten man selbst hat. Ob man über Nacht die Steckdosenleiste abschaltet, ob man ein anderes Netzteil hat, da das alte schon defekt ist. Er weiß nicht, ob man eine Klingelsperre hat, irgendwelche Rufnummern (z.B. Handynetze) gesperrt hat. Vielleicht weiß man das Selbst nicht mehr so genau.

Mein Bitte: Wenn ihr Hilfe wollt, so lasst sie euch geben. Manche Fragen klingen merkwürdig. Manche lassen euch dumm aussehen. Das ist nicht gewollt. Wir wissen, dass der nach Hilfe suchende nicht dumm ist. Doch jeder hat schon einmal vergessen, ein Kabel wieder einzustecken. Jeder hat schon einmal einen Haken falsch gesetzt. Jeder. Also lasst euch fragen, schaut wirklich nach und vieles lässt sich einfacher, stressfreier und schneller lösen. Und ist das nicht in beiderseitigen Interesse?

Dienstreise

Ab und an muss ich auch einmal auf Dienstreise. Es ging in die bezabuernde Kleinstadt Parchim. An sich muss ein Hotel nicht viel machen um mir zu gefallen. Strom, einen Fernseher und oder Radio, mehr oder minder sauber sollte es sein, mir Frühstück bieten, ein Bettchen und WLAN. Tatsächlich konnte mein Hotel all dies erfüllen.

Doch irgendwas stimmte mit meinen WLAN nicht. Ach ja, der Preis. 4,95 EUR für eine Stunde. Bitte? Nein Danke. Ich blieb also eine Woche offline.

Das war aber nicht schlimm. Schließlich war ich eh hauptsächlich in der Firma. Und essen. Es gibt erstaunlich viele Fresstempel dort. Davon einmal abgesehen, dass die Preise interessant waren; irgendwie muss man die Reisekostenerstattung ja ausnutzen.

Der Ort selbst ist nett und beschaulich. Für die, die dort nicht arbeiten wollen, sondern Urlaub machen: Es gibt ein Kino und man kann wandern. Ende.

Und noch an alle Hotelbesitzer: Macht euch nicht unglücklich, WLAN für alle. Kostenfrei. Dieses Hotel wird zumindest von nun an gemieden. Selbst schuld.

Im Westen nichts Neues

Schätze ich zumindest. Wohne im Osten, ist auch besser so. Tatsächlich war es lange ruhig hier im Blog. Ich hasse Blogs in denen nicht mehr oder minder Regelmäßig etwas geschrieben wird. Doch es soll auch noch ein Real Life geben. Auch wenn man es vermisst, das “echte” geht natürlich vor.

So sei es. Tatsächlich bin ich seit März schon in einer neuen Position in der Firma. Ich habe die Ehre die Agenten zu Coachen beziehungsweise zu unterstützen. Das bedeutet für mich nicht nur keinen Lohn mehr, sondern auch ein festes Gehalt mit der Option auf Boni sowie tolle Arbeitszeiten.

Für mich ist also nun Schicht im Schacht mit der Schichtarbeit und viele Termine prasseln auf mich ein. Plötzlich habe ich tatsächlich Zeit. Zeit für Freunde, Spaß und Abenteuer. Finde ich klasse, kann ich nur weiterempfehlen.

Tatsächlich habe ich die Gelegenheit genutzt und bin nun wieder auf dem Markt. Sprich: Ich habe Schluss gemacht und bin wieder Single. Es passte nicht mehr. Ging beiden so, jetzt sind wir fürs erste nur Freunde und Mitbewohner. Dadurch habe ich sogar noch mehr Zeit :D

Wie ihr merkt, geht es voran. Läuft bei euch auch gerade alles TOP? Wenn ihr was habt, einfach unten in die Kommentare damit ;)

Notebook im neuem Design

Ein Notebook wird häufig von a nach b getragen. Gerne kommen dabei Kratzer oder andere Gebrauchsspuren auf die äußeren Bestandteile. Das finde ich nicht gut.

Kennt ihr Schutzfolien für Handys? Gibt es auch für Autos. Und auch für Notebooks. Genau jenes habe ich mir für meines zugelegt.

Notebook_Ghost

Vorteile gibt es viele. Die Kratzer gehen nun zuerst auf die Folie (zumindest da, wo die Folie ist), man kann beliebig sein Design wechseln und für Bastler ist es immer wieder ein Spaß. War es für mich_nicht. Es ist eine schöne frickelei die Aussparungen zu treffen und ein Gefummel die Ecken richtig abzupassen. Es hat dann irgendwie gepasst. Musste es schließlich.

Ich muss sagen, es gefällt. Und wenn ich den Skin satt habe, gibt es einfach einen neuen :D

Was sagt ihr?

Die Wirklichkeit des Ignoranten – oder einfach nur der Mensch

Ich sitze am Fenster Im Dunkel der Nacht
Der Geist in mir
Die erste Regung die erwacht

Die Stadt taucht ein in eine Welt
Die sich für eine bessere hält

Ich sitz´ am Fenster
Mit dem Blick des Realisten
Traue keinen Träumern
Keine Idealisten

Aus dem Schatten der Dunkelheit treten Gestalten hervor
Machen sich vor meinem Fenster breit

Aus Ihnen sprechen die Seelen
Sie haben sich gegenseitig viel zu erzählen

Doch wer von Ihnen hört wirklich hin
Wer von Ihnen versteht den Sinn

Wer ist wirklich da
Mit Rat und Tat
Wenn das Leben zuschlägt
Unheil naht

Was wollen wir von Anderen wissen
Was verträgt unser Gewissen

Muss ich kennen des Anderen Schwächen
Oder wird sich meine Ignoranz bald rächen

Doch ich bin Realist
Meine zu wissen
Was ureigenes Interesse ist

Wir sind Hauptpersonen im Stück des Lebens
Das eigene Glück Ziel unseres Erstrebens

(Berlin im Herbst 2011 von Sebastian Jander)

Ich mag Initiative. Vor allem, wenn User Inhalt einschicken. Bei gefallen (und Erlaubnis) wird dieses dann veröffentlicht. Hoffe auf weitere Zuschriften und hoffe, dass ihr ihm auch etwas abgewinnen könnt.

Hallo

Sehr geehrte Anruferin. Den Namen nenne ich jetzt nicht, denn sie nannten nur ihren Nachnamen. Den möchte ich hier einfach nicht nennen.

Sie haben mir auf meine Voicebox gesprochen. Das finde ich sehr schön. Generell möchte ich Leser dazu bringen mich anzurufen und mir einen kleinen Text zu hinterlassen. Anregungen, Kommentare, Hinweise und was sonst noch lieb und nett sein kann. Ich werde aber selten zurückrufen. Das ist unter anderem berufsbedingt. Ich telefoniere auf Arbeit sehr viel und bin froh, wenn ich es privat auf ein Minimum reduzieren kann. Ich rede zwar gern, aber dieses Gespräch wäre in Richtung meiner Tätigkeit gegangen. Momentan bin ich übrigens im Support beschäftigt. Zwar weder für Handys, noch WhatsApp, dennoch helfe ich Menschen (meistens) damit weiter.

Sie haben mich gebeten, Ihnen zu helfen. Zu helfen, WhatsApp zu verlängern. Ich vermute, Sie möchten es per PayPal bezahlen. Zumindest beschrieb ich dieses in einem Blogeintrag. Da ich Ihren Anruf erhielt, scheint mein Artikel nicht sehr genau zu sein. Vielleicht ist er auch einfach nur nicht verständlich genug. Ich weiß nicht, wo ich mich verbessern soll. Würden wir telefonieren, wüssten es auch nicht die anderen Leser dieses Blogs. Ich möchte dies verhindern. Unklarheiten sollen für alle beseitigt werden.

Wenn Sie dies lesen, schreiben Sie doch bitte einen Kommentar. Eine E-Mail wäre zwar auch möglich, würde ich prinzipiell auch eher beantworten, doch auch hier ist wieder das Problem: Die Leser erfahren davon wenig.

Ich vermute, Sie können die App nicht installieren. Das liegt vermutlich daran, dass Sie in den (Handy, nicht WhaptsApp)Einstellungen > Sicherheit die Funktion Unbekannte Herkunft – Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen, keinen Haken gemacht haben. Sollte es etwas anderes sein: Kommentar ;)

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Und wenn Sie es schon geschafft haben sollten, ein Kommentar mit einer Erfolgsmeldung ist gern gesehen :D