Dave und der Kaktus

Die Sonne scheint. An sich nicht schlecht, aber Dave hasst die Sonne. Er hasst sie nicht etwa, weil sie warm ist, oder ihn aus seinem schönen Traum geholt hat (er träumte, dass er zum Dreamcast – Spieler des Jahres gekürt wurde und einen eigenen Stand auf der Gamescom hatte). Dave hasst die Sonne auch nicht, weil sie ihm in die Fresse scheint um verfickt noch mal 8 Uhr morgens. Nein! Dave hasst die Sonne, weil sie Menschen glücklich macht! Denn, was tun Menschen, wenn sie glücklich sind? Sie gehen raus. An sich ist auch das nicht schlimm. Aber eben, weil sie raus gehen, müssen anscheinend auch ihre blöden Plagen vor die Tür. Und Dave wohnt leider gleich unter einem Spielplatz. Einem Spielplatz, mit nem grünen 8m Stahlzaun, wo zum zwanzigsten Mal ein Ball gegen gefeuert wird.

Dave wohnt in Berlin – Lichtenberg. Jedoch nicht im schicken Teil von Lichtenberg, sondern dem runtergekommenen, Penner – verseuchten – Assi – Teil von Lichtenberg. In einer Einzimmerwohnung, in der du Bad und Küche nur am Kühlschrank voneinander unterscheiden kannst. Daves Wohnung besteht aus einem Bett von „sonstwoher“, auf dem man nicht schläft, sondern eigentlich nur beerdigt werden kann. Einer Anbauwand von Sconto, die selbst schon vor 20 Jahren unmodern war (er mag die Messingriffe!) und einem Tisch, den seine Eltern „nicht mehr brauchten“, wie sie sagten. Einem Röhrenfernseher und ein Receiver. Es gibt einen kleinen Tisch in einer Ecke am Fenster, auf dem ein Computer aus den 90er Jahren steht. Durch das Fenster sieht man nur, wenn die Sonne nicht scheint. Es wurde anscheinend noch nie geputzt.

Jedoch sein ganzer Stolz ist ein kleiner Kaktus. Den hat Dave, seit er vor ca. 4 Jahren nach Berlin zog. Als Teenager hatte er früher einen Gummibaum. Er mochte Gummibäume, doch als er begriff, dass diese nicht aus Gummi sind und auch noch Wasser benötigen, war die Pflanze auch schon tot.

Dave wohnte vorher in Strausberg. Ein Kaff, irgendwo am Ende der Linie S5 und an der Grenze zu Polen.

Strausberg besteht aus 4 Stadtteilen: Strausberg Vorstadt, Hegermühle, Strausberg Stadt und Strausberg Nord. Jetzt sollte man meinen, dieses Gebiet sei groß. Ist es auch! Aber dennoch ist das aufregendste an Strausberg, dass es dort nichts Aufregendes gibt. Darüber hat sich Dave nämlich immer aufgeregt. Aber es war so.

Strausberg Vorstadt besteht größtenteils aus Wohnblöcken, einem Bahnhof, zwei Schulen, Aldi und einer Post. Dazwischen irgendwo ein paar ganz individuell gequetschte Einfamilienhäuser, die in ihrer Individualität jedoch alle gleich aussehen.

Hegermühle ist genau dasselbe traurige Bild, mit ein paar mehr Blöcken, ein paar mehr Ausländern (um die Quote oder so zu erfüllen), einem McDonalds und als Highlight das Handelszentrum in seiner ganzen trostlosen Pracht. Im Prinzip ist das eine Ansammlung von mehreren Läden, nur unter einem Dach, um wenigstens einen Teil der Leute dazu zu bewegen, die eigene Wirtschaft ein wenig anzukurbeln.

Strausberg Stadt jedoch kackt richtig auf, mit dem Straussee, Hotels, Restaurants einem Gymnasium und einer Shoppingstraße. Aber das ist nur ein kleiner, anfänglicher Teil. Weiter hinten sind ebenfalls Blöcke.

Und nun kommen wir zum letzten Stadtteil. Strausberg Nord! Hier versammelt sich zum großen Teil der Ausfluss der Stadt. Kinderheim, Arbeitsamt, die Tafel und der Ku – Stall. Der gewagte, fetzige Name, sagt schon alles. Die Dorfschubse schlecht hin. Hier tanzt der Bauer, bis der Hahn kräht. Oder so ähnlich. Dave war nur einmal drin. War auch gut so.

Wenn man Dave so sieht, würde man ihn wahrscheinlich auf Anfang 20, Ende 30 schätzen. Er ist so groß wie breit. Vermutlich jedoch ist er eher breiter als hoch und das Einzige, was Dave liebt, und das ist wirklich das Einzige, ist sein Kaktus. Außer vielleicht Schlittschuhlaufen. Das macht er aber nicht oft, denn er kann sich keine eigenen Schlittschuhe leisten. Aber ansonsten gibt es nichts, dass Dave wirklich begeistern könnte. Poiiingg!! Und wieder knallt ein Ball gegen den 8m Zaun. Genau in diesem Augenblick, passiert etwas ganz Entsetzliches!

 

Der Kaktus verliert eine Nadel.

 

MEGA – Der Film

Ein Film über Kim DotCom? Nee, nicht wirklich. Aber ein sehr schicker Trailer, wie sein leben eines Tages verfilmt werden könnte. Finde ich gut und möchte ich natürlich nicht vorenthalten. Was sagt ihr? Würdet ihr einen Film über ihn sehen wollen? Über den Berg Zucker vom Gesichtsbuch gab es schließlich auch einen.

Super Angebote

Kurzmitteilung

Besondere Erwähnung findet in der GVU-Analyse das seit 2008 aktive Streaming-Portal movie2k, das inzwischen laut Alexa-Ranking auf Platz 22 der am häufigsten besuchten Internetseiten in Deutschland vorgerückt ist. Anfang Februar ermöglichte das auf Servern in Rumänien gehostete movie2k den Zugriff auf fast 27.000 urheberrechtlich geschützte Filme. Rund zehntausend Inhalte waren auch in deutscher Sprache verfügbar.

Ich finde es nett, dass die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, von selbst die besten Tipps gibt. Jetzt weiß ich immerhin: movie2k scheint ein gutes Angebot zu haben.

Link zum Artikel auf onlinekosten.de

Dave als Magazin

Google Currents

Google zeigt Webseiten in Form von Magazinen. Das macht es sehr praktisch für berührungsempfindliche Bildschirme. Eine App für Android sowie Apple ist vorhanden. Und damit wir nun auch dabei sind, habe ich mir die Mühe gemacht und alles überarbeitet. Schaut gut aus. Jetzt schaut ihr doch einmal rein.

Für alle die mehr über Currents wissen möchten können hier weiterlesen. Wer es möchte, kann es hier herunterladen. Und hier findet ihr dann Daves Buch.

Nachfolger von MegaUpload?

Mr. DotCom möchte, dass sein neuer Dienst seriös und sicher bleibt. Unter anderem bietet er deshalb ein Preisgeld an für schwächen in der Verschlüsselung von Mega. Andere sehen eine Chance, in das Geschäft mit einzusteigen. Die Macher von mega-search.me sind solche. Sie betreiben eine Website, in der Links geteilt werden, die zu Kims neuem Service gehören. Natürlich wollen auch diese sich absichern und bieten einen Button, damit man urhebergeschütztes Material melden kann.

Mega selbst mochte das nicht und hatte die neue Suchmaschine gesperrt. Das geschah entweder nur kurzfristig, oder sie haben die Sperre bereits umgangen, momentan funktioniert sie zumindest bereits wieder.

Screenshot von mega-search.me

Screenshot von mega-search.me

Solche Dienste gibt es für viele Filehoster, ich verstehe nicht warum es für Mega so schlimm wäre, wenn hier auch einer betrieben wird. Schließlich lebt man davon. Tja, aber was weiter geschieht wird wohl nur die Zeit verraten.

Fehler

Kurzmitteilung

Der Cloud-Speicherdienst Mega von Kim “Kimble” Dotcom setzt auf ein cleveres Konzept, den eigenen Code nachzuladen. Doch die Krypto-Funktionen, die dessen Integrität sicher stellen sollen, sind dazu völlig ungeeignet und lassen sich einfach austricksen, wie das Blog fail0verflow dokumentiert. Dieser Fauxpas lässt nichts gutes für den Rest der Krypto-Infrastruktur ahnen.

Tja, nur weil Sicherheit suggeriert wird und nicht wirklich vorhanden ist, muss der Dienst nicht floppen. Sehen wir ja an Facebook, Dropbox et cetera. Einfach überraschen lassen.

Link zu dem Artikel auf heise

MEGA?

Kimble hat seine Drohung war gemacht und nun vor ein paar Tagen seinen neuen Dienst MEGA gestartet.

Mega

Was kann man dazu sagen? Er ist sehr langsam. Ich habe es nicht geschafft 2 Dateien unter einen MB hochzuladen. Aber das soll wohl bald behoben sein. Kim hat nicht mit einem so großen Andrang gerechnet.

Doch was macht der Dienst? Nichts Neues. Bisher gibt es weder Programme noch Apps. Es wird Google Chrome empfohlen zur Nutzung und angeblich werden Daten sicherer behandelt, da sie auf dem Server verschlüsselt gelagert werden sollen. Außerdem speichert man alles mit, was man so speichern kann. Zum Beispiel die IP-Adresse beim Log-in und vieles mehr.

Benutzerkonto von MEGA

Als kostenfreier Nutzer hat man 50 GB Speicherplatz in der Cloud und 100 GB Transfervolumen. Ähnliches bietet übrigens 1&1 auch an. Nur bis zu 1 TB für knapp 2,50 EUR. Ob es das Angebot noch gibt, weiß ich leider nicht, ich hatte es vor einigen Jahren gebucht. Aber das zeigt, Speicherplatz ist nicht erst seit gestern günstig.

Natürlich kann man den Dienst auch bezahlen. Für 500 GB Platz mit 1 TB Traffic zahlt man 9,99 EUR. Den Rest könnt ihr aus dem Bild entnehmen:

MEGA Update

Ich persönlich finde es nicht wirklich günstig und mit noch viel Ausbaupotenzial. Das bedeutet aber nicht, dass ich jedem davon abrate, es zu nutzen. Mit der Zeit Mr. DotCom sicherlich seinen Service verbessern und ausbauen. Und wer weiß, vielleicht hat er irgendwann wieder einen Service, der wie MegaUpload von jedem genutzt wird. Lassen wir uns überraschen.