Archiv der Kategorie: Daves Filmkritik

Kurz und knackig. Meine Meinung zu Filmen.

Criminal

Leider kein Trailer auf deutsch.

Zum Film: spannend. Kevin Costner weiß noch immer, wie Schauspielerei funktioniert. Großartig von ihm gespielt. Die Rolle an sich finde ich nicht konsequent genug umgesetzt. Das ist jedoch nicht ihm, eher dem Drehbuch geschuldet. Oder einfach Geschmackssache.

Alle die glauben, es wäre ein reiner “Schießfilm”, der irrt. Gerade das Zwischenmenschliche kommt hier nicht zu knapp.

Also. Anschauen!

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Whiskey Tango Foxtrot

Komödie. Das soll er wohl unter anderem sein. Ich war erfreut Martin Freeman (u.a. ‘Per Anhalter durch die Galaxis’) zu entdecken. Eine feine, gut besetzte Nebenrolle.

Der Film an sich ist mehr Drama als Komödie. Und dennoch erschreckend kurzweilig. In wenigen Worten: Frau sucht Karriere, findet sie als Berichterstatterin in Afghanistan und findet nach einiger Zeit den Absprung.

Nebenbei passiert einiges. Erschreckendes, wenn man sich selbst in die Lage versetzt. Und doch scheinen ständige Angriffe irgendwann zu einer Routine zu werden. Sie passt sich an. Alle passen sich an. Schließlich müssen sie die Zeit dort absitzen. Eher: überstehen.

Kann man schauen. Doch bedenkt, es ist und bleibt mehr Drama als Komödie.

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The Nice Guys

Charmant, tollpatschig und knall hart. So lässt sich das Duo gut beschreiben. Sie finden unfreiwillig zueinander und erleben in kurzer Zeit eine Menge Tod, Schmerz und Spaß.

Die Geschichte ist vorhersehbar und dennoch höchst amüsant. Ein Filmtipp für alle, die den Kopf ausschalten und einfach von der Arbeit runter kommen wollen.

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The Witch

Verstörend. So lässt sich der Film beschreiben.

Der normale Kinobesucher sieht ihn und wird den Saal mit keiner anderen Meinung verlassen.

Denken wir ein paar Jahrhunderte zurück. Alle die anders sind, an etwas anderes glauben, werden verfolgt. (Eigentlich müssten wir dafür nicht an die Vergangenheit denken…)

Stetig wird man daran erinnert, dass man in Sünde lebt. Man betet, vermeintlich sündhafte Gedanken die man hatte, mögen vom Herrgott verziehen. In der Vorstellung dieser Menschen ist das nicht vollständige schaffen seines Tagewerkes bereits ein Grund der Entschuldigung an Gott.

Keine Ablenkung neben dem harten Alltag außer der Bibel. Und was dort steht ist wahr. Wahrer als das, was das eigene Auge sieht. Bar jeder Vernunft und Logik.

Aus diesem Blickwinkel zeichnet sich ein anderes Bild. Noch immer verstörend, dennoch genial (wobei genial doch etwas zu hochtrabend ist in diesem Fall) auf die Leinwand gebannt.

Sehenswert, doch nur wenn man darüber nachdenken mag. Alternativ auch für alle, die zu gern verstörende Filme schauen.

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The Other Side of the Door

Über die schauspielerische Leistung gibt es nichts zu meckern. Effekte waren nett gesetzt und die Kulissen trugen zum gruseln bei. So weit, so gut.

Die Geschichte. Oh mein Gott. Echt jetzt? Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die Hauptdarstellerin stirbt und gedacht: “vermutlich werden sie und das Kind sterben. Der Mann muss wieder dran glauben.” Nein! Achtung. Spoiler Warnung.

Sie stirbt. Yes!!! Ein toller Abschluss. Die war wirklich irre. Doch was bitte für einen scheiß verzapft der Ehemann im Anschluss?

Ihr fragt euch: “ey, wovon schreibt der da? Sei gefälligst genauer.”

Aber nö. Wenn es euch wirklich interessiert, schaut den Film an. Schön versaut, da ihr nun das Ende kennt. Hehe. Hahaha.

Mein Ernst. Muss man nicht schauen. Doch wer ein klein wenig gegruselt werden möchte kann es. Wer hart gesotten ist wird keinen Spaß haben.

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