Archiv der Kategorie: Daves Film

Filme und Serien sind ein guter Zeitvertreib. Hier meine Meinungen dazu.

Whiskey Tango Foxtrot

Komödie. Das soll er wohl unter anderem sein. Ich war erfreut Martin Freeman (u.a. ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘) zu entdecken. Eine feine, gut besetzte Nebenrolle.

Der Film an sich ist mehr Drama als Komödie. Und dennoch erschreckend kurzweilig. In wenigen Worten: Frau sucht Karriere, findet sie als Berichterstatterin in Afghanistan und findet nach einiger Zeit den Absprung.

Nebenbei passiert einiges. Erschreckendes, wenn man sich selbst in die Lage versetzt. Und doch scheinen ständige Angriffe irgendwann zu einer Routine zu werden. Sie passt sich an. Alle passen sich an. Schließlich müssen sie die Zeit dort absitzen. Eher: überstehen.

Kann man schauen. Doch bedenkt, es ist und bleibt mehr Drama als Komödie.

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The Nice Guys

Charmant, tollpatschig und knall hart. So lässt sich das Duo gut beschreiben. Sie finden unfreiwillig zueinander und erleben in kurzer Zeit eine Menge Tod, Schmerz und Spaß.

Die Geschichte ist vorhersehbar und dennoch höchst amüsant. Ein Filmtipp für alle, die den Kopf ausschalten und einfach von der Arbeit runter kommen wollen.

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The Witch

Verstörend. So lässt sich der Film beschreiben.

Der normale Kinobesucher sieht ihn und wird den Saal mit keiner anderen Meinung verlassen.

Denken wir ein paar Jahrhunderte zurück. Alle die anders sind, an etwas anderes glauben, werden verfolgt. (Eigentlich müssten wir dafür nicht an die Vergangenheit denken…)

Stetig wird man daran erinnert, dass man in Sünde lebt. Man betet, vermeintlich sündhafte Gedanken die man hatte, mögen vom Herrgott verziehen. In der Vorstellung dieser Menschen ist das nicht vollständige schaffen seines Tagewerkes bereits ein Grund der Entschuldigung an Gott.

Keine Ablenkung neben dem harten Alltag außer der Bibel. Und was dort steht ist wahr. Wahrer als das, was das eigene Auge sieht. Bar jeder Vernunft und Logik.

Aus diesem Blickwinkel zeichnet sich ein anderes Bild. Noch immer verstörend, dennoch genial (wobei genial doch etwas zu hochtrabend ist in diesem Fall) auf die Leinwand gebannt.

Sehenswert, doch nur wenn man darüber nachdenken mag. Alternativ auch für alle, die zu gern verstörende Filme schauen.

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The Other Side of the Door

Über die schauspielerische Leistung gibt es nichts zu meckern. Effekte waren nett gesetzt und die Kulissen trugen zum gruseln bei. So weit, so gut.

Die Geschichte. Oh mein Gott. Echt jetzt? Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die Hauptdarstellerin stirbt und gedacht: „vermutlich werden sie und das Kind sterben. Der Mann muss wieder dran glauben.“ Nein! Achtung. Spoiler Warnung.

Sie stirbt. Yes!!! Ein toller Abschluss. Die war wirklich irre. Doch was bitte für einen scheiß verzapft der Ehemann im Anschluss?

Ihr fragt euch: „ey, wovon schreibt der da? Sei gefälligst genauer.“

Aber nö. Wenn es euch wirklich interessiert, schaut den Film an. Schön versaut, da ihr nun das Ende kennt. Hehe. Hahaha.

Mein Ernst. Muss man nicht schauen. Doch wer ein klein wenig gegruselt werden möchte kann es. Wer hart gesotten ist wird keinen Spaß haben.

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Ein Hologramm für den König

Ach Tom. Wo sind deine guten Zeiten hin? Bei jedem neuen Film von dir komme ich ins Kopfschütteln.

Für diesen musste ich noch einmal in mich gehen. Der erste Eindruck lässt ihn langweilig erscheinen. Mir fehlte heute tatsächlich etwas die Lust auf ein Drama.

Die Quintessenz ist simpel. Man lebt nur einmal. Und dies wird auf langweilige Erwachsenenart erklärt. Eigentlich ist es erfrischend. Nicht das übliche Party geheule und übertreiben um dies einzusehen. So wird es ja seit Jahren in den Kinos vorgelebt. Doch das echte Leben ist nicht so. Sondern meist kommt es anders. Vor allem als man denkt.

Ein Film für nachdenkliche Momente. Nichts spannendes passiert. Nichts lustiges. Muss es auch nicht. Einfach treiben lassen.

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Kommentar: Wie Männer über Frauen reden

Wie Männer über Frauen reden – und umgekehrt. Das wäre wohl zutreffender. Aktuelle Klischees werden bedient, man kann etwas draus lernen und keiner kommt wirklich zu Schaden. Ja. Es ist ein typisch deutscher Film. Doch im Gegensatz zu vielen anderen ist er sehenswert. Ich war sogar froh ihm im Kino gesehen zu haben. Dafür ist er gemacht und da passt er hin. Ein Filmtipp meinerseits.

Achtung! Wenn ihr gerade Liebeskummer habt, meidet ihn.

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Kommentar: Bauernopfer – Spiel der Könige

Kennt ihr Robert alias Bobby Fischer? Dieser Film möchte den ehemaligen Schachweltmeister näher beleuchten.

Richtig gelesen. Es geht um Schach
Und das nicht nur am Rande. Den gesamten Film über wird gespielt. Unterlegt mit passender Musik um das Schweigen zu überbrücken.

Tatsächlich klingt es schlimmer als es ist. Bei einer freien Minute kann der Film die richtige Wahl sein. Gilt es jedoch sich zwischen diesem und einen anderen Film zu entscheiden, wählt den anderen.

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Kommentar: Triple 9

Drogen, Mord und Korruption mit Starbesetzung. Der Film ist kurzweilig und nichtssagend. Hat man ihn gesehen, hat man nette Unterhaltung gehabt. Hat man ihn nicht gesehen, hat man nichts verpasst. Ins Kino würde ich dafür nicht gehen. Kommt er irgendwann im Free-TV und möchte den Abend mit einem Thriller verbringen, nur zu.

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Kritik: 10 Cloverfield Lane

Der Film hat Spannung. Nicht von der ersten bis zur letzten Minute. Doch die längste Zeit über. Wäre das Ende nicht so wie es ist, es wäre ein Filmtipp. Denn eines muss man bei diesem Streifen wissen. Es kommt alles anders. Vor allem als man denkt.

Die Wendungen sind nicht vorhersehbar und werfen Fragen auf. Nicht alle werden aufgelöst. Das ist in Ordnung. So hat man danach noch Gesprächsstoff. Doch musste es so abschließen? Nein. Hat es aber. Schaut ihn euch an, wenn nichts anderes kommt. Und spart euch auch gleich die Enttäuschung der letzten rund 15 Minuten. Ist besser so.

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