Schlagwort-Archive: Trailer

Kritik: Dark Places: Gefährliche Erinnerung

Wer hat ihre Familie umgebracht? Dieser Frage geht, nicht ganz freiwillig, Libby Day nach. Wer Lust hat auf ein Drama, aufgebaut wie einen Krimi und Szenen die in Momenten verharren um den Augenblick einzufangen wird dieser Film sicherlich Freude bereiten.

Link IMDb

Kritik: Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers

Dieser Film kann doch nichts werden. Der Trailer spricht mich so wenig an, ich will ihn überhaupt nicht sehen. Und dann ging ich doch dafür ins Kino. Und war überrascht. Geradezu entzückt. Mehr als einmal konnte ich herzhaft lachen.

Sie sind in Weihnachtsstimmung oder wollen in diese versinken? Auf humorvolle weise mit einem Happy End? Dieser Film wird ihnen helfen. Ob mit Freund/in, Freunden oder Familie. Jeder kommt auf seine Kosten.

Link IMDb

Kritik: Die Highligen drei Könige

Ihr mögt Kevin allein zu Haus? Habt den Geist der Weihnacht noch nicht verloren? Drogen nehmen und die wahre Liebe finden muss nicht zwangsläufig im Hangover enden. Im wahren Leben ist dies bereits bekannt. Doch aktuelle Filme scheinen ohne Drogen keinen Erfolg zu haben. Beziehungsweise scheinen das die Drehbuchautoren zu glauben.

Der Fremschämfaktor ist nicht so hoch, wie ich ihn vom Trailer her erwartet habe. Dafür sehr viel lustiger als gedacht. Der Kinosaal hat teilweise gebrüllt vor lachen. Wer sein Niveau auch einmal zurückstellen kann, wird sicherlich den Tränen nah sein und glücklich das Kino verlassen.

Link IMDb

Kritik: Ich und Earl und das Mädchen

Rachel hat Leukämie und Gregs Eltern zwingen ihn ihr Trost zu spenden. Widerwillig geht er zu ihr und entdeckt eine völlig neue Person.

Ohne den Humor aus den Augen zu verlieren bringt einem der Film näher an das Thema. Das schafft er, indem der Krebs selbst nicht direkt im Mittelpunkt der Geschichte ist. Eher der pubertierende Greg.

Action und Spezialeffekte sind nicht vorhanden. Dafür punktet er mit einer herzerwärmenden Story, gut platzierten Witzen und

a) bringt dich zum nachdenken
b) bietet Gesprächsstoff beim schauen in einer Gruppe.

Mein Fazit: Es ist gut geschauspielert und macht eine menge Freude beim anschauen.

Link IMDb

Berlin, du bist so wunderbar

Es gibt Menschen, die mögen die Touristen in Berlin nicht. Nun, ab und an mag ich die auch nicht. Andrerseits mag ich ab und an einfach andere Menschen nicht. Muss also nicht unbedingt mit dem gewöhnlichen Wohnsitz zu tun haben. Doch manche haben es sich tatsächlich auf die Fahnen geschrieben, Touris bloßzustellen beziehungsweise zu vergraulen. Das finde ich merkwürdig.

Sie können laut sein. Machen Fotos. Der Wohnraum ist zu knapp für die Hotels. Dadurch steigen die Mieten schneller. Sind so die häufigsten Gründe die ich dazu hören und lese. Das ist alles quatsch.

Im Ernst, wer hat euch ins Gehirn gesch*ssen?

Touristen sind laut. Ja. Aber nicht nur die. Habt ihr meine Freunde und mich schon einmal am Wochenende erlebt? Oder unter der Woche? Oder überhaupt viele Menschen? Menschen sind laut. Vor allem in großer Anzahl.

Fotos sind toll. Und dank der eingebauten Kamera im Handy kann nun jeder jederzeit einen Schnappschuss wagen. Entstehen so manch schöne Bilder. Gute Sache.

Die Mieten steigen. Jubb. Kann niemand leugnen. Auch ich spüre es und es zerrt selbst in Randbezirken, die noch nicht so überlaufen sind, an den Brieftaschen. Daran ist allerdings kein Besucher der Stadt schuld. Die Wohnraumpolitik muss besser angepackt werden. Dies, und so vieles weitere, haben unsere Politiker seit langer Zeit vernachlässigt. Meine Meinung. Und überhaupt, wer war denn gegen die RANDbebauung vom Tempelhofer Feld? Ich nicht. Die mehrheit schon. Das ist in Ordnung. Aber jetzt jammern?

Wer ist schon Tourist?

Und wer ist Berliner? Nur knapp 1/4 der in Berlin lebenden ist auch in dieser schönen Stadt geboren. Siehe. Kann man fast schon sagen, hier regen sich Touristen über Touristen auf? Man bedenke: Berlin ist bekannt und beliebt durch seine Vielfältigkeit. Dazu gehören auch Gäste die hier verweilen. Ob für ein Wochenende oder für ein Leben ist egal. Die einen, um etwas von sich in die Stadt zu bringen, die anderen, um dieses aufzusaugen und Geld hier zu lassen. Dieser Kreislauf schafft Arbeitsplätze und hält uns interessant. Und wenn wir ehrlich sind, deswegen wohnen wir doch hier und nicht in Bielefeld. Oder irgendwo anders. Dort ist es zu laaangweilig.

Ich glaube nicht das die Touristen von vielen verschmäht werden. Meine Theorie: Ursprünglich war ein Berliner zu einem Touristen sehr unfreundlich (was nicht ungewöhnlich ist), dieser fasste es etwas anders auf und seit dem trägt es sich als ein Gerücht durch die Zeit. Und da wir nicht unbedingt freundlicher wurden, klingt es logisch und findet den einen oder anderen der es in die Tat umsetzen möchte. Verrückte gibt es überall. Und hier sammeln sie sich eben.

Auf den Trailer aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der von mir favorisierten Zeitung.

Ewige Liebe

Cloud Atlas

Als ich den Film, die Vermessung der Welt sah, kam vorher Werbung. Wie in Kinos üblich. Ewig dauert sie, ermüdet und zögert den ersehnten Höhepunkt weiter hinaus. Doch ab und an bekommt man schöne Trailer zu neuen und spannenden Filmen zu sehen. Und da sah ich dann diesen Film. Sofort war der “schauenwill” Reflex da.

Wie erklärt man ihn jetzt, ohne zu Spoilern. Er ist nicht wie andere Kinofilme. Gedreht wurde er mit 3 Regisseuren und dies hauptsächlich in Babelsberg. Das ist wohl auch der Grund, warum er als “German film” bezeichnet wird. Dabei sind 2 von 3 Regisseuren Amerikaner. Und die Hauptrollen auch. Ein paar Nebenrollen wurden anders besetzt, aber das ist keine Seltenheit.

Ansonsten haben es die Macher geschafft, über 100 Millionen Euro dafür einzusammeln. Ein ordentliches Sümmchen, weshalb es jetzt schon der teuerste deutsche Film “aller Zeiten” ist. Davor auf Platz 1 war das Parfum (hier war Tom Tykwer auch Regisseur. Er ist der deutsche von den drein 😉 ) mit einem Budget von 50 Millionen Euro. Als teuerster deutscher übrigens, da er auch von vielen deutschen Filmfördervereinen Geld bekam.

Die Story selbst ist sehr komplex, schaut euch dazu lieber den Trailer – oder noch besser, den Film an 😀

Gesagt sei: Er spielt in verschiedenen Zeiten, die Darsteller sind großteils in allen vertreten. Aber nicht als gleiche Figur, sondern sehen komplett anders aus. Je nachdem wie sie sich im vorigen Leben verhalten haben, geht es ihnen im nächsten besser oder schlechter. Alles ist ausgewogen und Alte lieben scheinen sich immer wieder zu finden.

Meine Empfehlung dazu: Schaut ihn euch im Kino an. Nicht nur um deutsche Produktionen zu unterstützen, sondern da ihr dort die Spezialeffekte besser auskosten könnt. Außerdem ist im Kino die Ablenkung geringer als vor dem Fernseher zu Haus. Hier müsst ihr nämlich teilweise echt aufpassen, um in der Story noch hinterher zu kommen.