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The Witch

Verstörend. So lässt sich der Film beschreiben.

Der normale Kinobesucher sieht ihn und wird den Saal mit keiner anderen Meinung verlassen.

Denken wir ein paar Jahrhunderte zurück. Alle die anders sind, an etwas anderes glauben, werden verfolgt. (Eigentlich müssten wir dafür nicht an die Vergangenheit denken…)

Stetig wird man daran erinnert, dass man in Sünde lebt. Man betet, vermeintlich sündhafte Gedanken die man hatte, mögen vom Herrgott verziehen. In der Vorstellung dieser Menschen ist das nicht vollständige schaffen seines Tagewerkes bereits ein Grund der Entschuldigung an Gott.

Keine Ablenkung neben dem harten Alltag außer der Bibel. Und was dort steht ist wahr. Wahrer als das, was das eigene Auge sieht. Bar jeder Vernunft und Logik.

Aus diesem Blickwinkel zeichnet sich ein anderes Bild. Noch immer verstörend, dennoch genial (wobei genial doch etwas zu hochtrabend ist in diesem Fall) auf die Leinwand gebannt.

Sehenswert, doch nur wenn man darüber nachdenken mag. Alternativ auch für alle, die zu gern verstörende Filme schauen.

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The Other Side of the Door

Über die schauspielerische Leistung gibt es nichts zu meckern. Effekte waren nett gesetzt und die Kulissen trugen zum gruseln bei. So weit, so gut.

Die Geschichte. Oh mein Gott. Echt jetzt? Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die Hauptdarstellerin stirbt und gedacht: “vermutlich werden sie und das Kind sterben. Der Mann muss wieder dran glauben.” Nein! Achtung. Spoiler Warnung.

Sie stirbt. Yes!!! Ein toller Abschluss. Die war wirklich irre. Doch was bitte für einen scheiß verzapft der Ehemann im Anschluss?

Ihr fragt euch: “ey, wovon schreibt der da? Sei gefälligst genauer.”

Aber nö. Wenn es euch wirklich interessiert, schaut den Film an. Schön versaut, da ihr nun das Ende kennt. Hehe. Hahaha.

Mein Ernst. Muss man nicht schauen. Doch wer ein klein wenig gegruselt werden möchte kann es. Wer hart gesotten ist wird keinen Spaß haben.

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Berlin Dungeon

Werbung/Plakat für das Dungeon Berlin am Ubahnhof Kaiserdamm

 

Vor zwei Jahren war ich schon einmal im Berlin Dungeon und positiv überrascht. Nachdem sie nun ihr Angebot erweitert haben und mir ein Gutschein in die Hände fiel, konnte ich nicht anders. Mit sehr angenehmer Begleitung stattete ich ihm einen erneuten Besuch ab. Und wurde ein kleines bisserl enttäuscht. Die Show erschreckt natürlich beim ersten mal wesentlich mehr. Darauf war eingestellt. Doch die Attraktion, der Exitus, hätte eingespart und lieber gegen eine weitere Kulisse mit neuen Schauspielern ausgegeben werden können. Meine Meinung.

Kritik: Victor Frankenstein

Habt ihr euch schon einmal gefragt: “Was hat der Frankenstein eigentlich gemacht, bevor er sein Monster kreiert hat?” Nein? Ich auch nicht.

Ist euer Interesse geweckt? Ihr wollt es nicht lesen, eher in filmischer Darstellung mit Starbesetzung im Kino erleben? Dann schaut euch Victor Frankenstein an. Kinostart im Mai 2016

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