
Heute Nacht begann der Traum mit dem Rauschen von Wellen.
Als wir die Augen öffneten, standen wir auf einem alten Holzsteg. Vor uns glitzerte das Wasser, bunte Boote schaukelten sanft im Hafen und hoch über den Dächern spannten sich mehrere Regenbögen über den Himmel.
„Wo sind wir diesmal?“, fragte jemand.
Ein hölzernes Schild gab die Antwort.
Regenbogenhafen.
Schon nach den ersten Schritten merkten wir, dass dieser Ort anders war. Überall begegneten sich die unterschiedlichsten Bewohner des Traumzauberlands. Niemand schien fremd zu sein. Jeder wurde begrüßt, als würde man sich schon ewig kennen.
Ein kleines Schiff mit einem Regenbogensegel wartete bereits am Steg.
Noch bevor wir einsteigen konnten, hörten wir ein fröhliches Lachen.
„Ihr habt den Weg gefunden!“
Es war Ella.
Das lila Alien mit den drei Augen winkte uns begeistert zu. Neben ihr standen ihre beiden Freunde, die sofort mit an Bord kamen.
Gemeinsam ließen wir uns treiben. Mal erzählten wir Geschichten, mal schwiegen wir einfach und beobachteten die Wolken, die aussahen, als würden sie selbst träumen.
An einer Brücke blieb das Boot plötzlich stehen.
„Weißt du, warum es hier so viele Regenbögen gibt?“, fragte Ella.
Wir schüttelten den Kopf.
„Weil hier alle Wege des Traumzauberlands zusammenkommen. Ganz egal, woher jemand kommt oder wie jemand aussieht – irgendwann treffen sich alle hier wieder.“
Wir sahen uns an und lächelten.
Irgendwie fühlte sich das vollkommen selbstverständlich an.
Als die Sonne langsam hinter dem Leuchtturm verschwand, legte unser kleines Boot wieder am Steg an.
Ella umarmte uns zum Abschied.
„Bis bald“, sagte sie.
„Im Traumzauberland verliert man Freunde nie aus den Augen.“
Gerade als wir zurückwinkten, begann der Regenbogen langsam zu verblassen.
Und wir wachten auf.
—
💭 Traumgedanke
Manchmal führen die schönsten Wege genau dorthin, wo Freunde aufeinander warten.
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❓Und jetzt bist du dran:
Welchen Ort im Traumzauberland würdest du gerne einmal besuchen – und wen würdest du dorthin mitnehmen?


